19.11.2021: BaFin übernimmt EBA Leitlinien zu den Risikofaktoren für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Briefumschlag mit Geld

Am 10.11.2021 gab die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) bekannt, dass sie die überarbeiteten Leitlinien der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) zu den Risikofaktoren für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vollständig umsetzten wird.

Die Leitlinien EBA/GL/2021/02 vom 1. März 2021 sollen die Leilinien JC/2017/37 aufheben und ersetzen.

Die BaFin übernimmt die Leitlinien durch die Anpassung ihrer Auslegungs- und Anwendungshinweisen zum Geldwäschegesetz.

Überarbeitet wurden u.a.

  • die Adressaten: So wurden beispielsweise Wertpapierinstitute, Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute mit Sitz in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum sowie Investmentholdinggesellschaften hinzugefügt.
  • Kapitel 2.3: Die BaFin signalisiert, dass die vorgegebenen Anforderungen zur Risikoanalyse von den beaufsichtigen Instituten vollständig eingehalten werden müssen.
  • Hinzufügen Kapitel 4.2.3: „Übertragung von Kryptowährungen“, insbesondere werden hier Begriffsklärungen vorgenommen.
  • diverse Formulierungsanpassungen und Ergänzungen bzw. Streichungen.

Mehr Informationen können aus den Leitlinien der EBA und den überarbeiteten Auslegungs- und Anwendungshinweisen der BaFin entnommen werden.

Quelle: BaFin, EBA


 

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